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Kiriku und die wilden Tiere In Zeiten des computeranimierten Grossspektakels sind klassische Zeichentrickfilme rar. Neu ist nun der Nachfolgefilm des französischen Überraschungserfolgs "Kiriku und die Zauberin" ins Kino gekommen. Erzählt werden weitere Abenteuer des kleinen Schelms Kiriku, der eigentlich noch ein Kleinkind ist, doch mutig und einfallsreich allerlei Gefahren überstehen muss. Er und sein afrikanisches Dorf sind liebevoll gezeichnet, umgeben von bestens animierter Natur und eben auch den wilden Tieren.
Regisseur Ocelot hat seine Kindheit in Guinea verbracht und zaubert mit atmosphärischen Farben und rhythmischer Musik ein afrikanisches Märchen auf die Leinwand. Der Film ist in einzelne Episoden unterteilt, deren schönste sicherlich Kirikus (unfreiwilliger) Ausritt auf einer Giraffe ist. Die kurzen Handlungsbögen eignen sich gut für kleinere Kinder, ebenso unterstützt eine Erzählstimme das Verständnis. Doch wenn auch Kirikus Witz immer die Oberhand behält, kann man vor so manchem wilden Tier wie der Hyäne oder auch vor der bösen Zauberin Karaba recht erschrecken. Für grössere Kinder und Erwachsene mag zuweilen zu viel erzählt sein, denn eigentlich wirken die Bilder von sich heraus. In seiner Schlichtheit jedoch liegt das Besondere dieses Kinoerlebnisses, in dem für einmal die Leinwand nicht vor lauter Action aus den Fugen gerät.
Christine Stark, Filmbeauftragte Reformierte Medien christine.stark ref.ch
"Kiriku und die wilden Tiere", Frankreich 2005, Zeichentrickfilm von Michel Ocelot und Bénédicte Galup, Verleih: Frenetic Films, Internet: www.frenetic.ch
jetzt im Kino
Der erste Teil "Kiriku und die Zauberin" ist im Medienladen erhältlich: www.medienladen.ch 09.10.2006 Weitere Filmtipps |
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