Séraphine
Per Zufall entdeckt der deutsche Kunstsammler Wilhelm Uhde im nordfranzösischen Senlis die Bilder von Séraphine Louis, die bei ihm als Haushälterin arbeitet. Von der Dorfgemeinschaft belächelt, malt die tiefreligiöse Aussenseiterin Nacht für Nacht bei Kerzenlicht wie besessen. Uhde sieht in der Malerei der Autodidaktin etwas Besonderes. Er fördert ihr künstlerisches Talent, muss aber bei Kriegsausbruch Frankreich fluchtartig verlassen…Das Biopic zeigt die Jahre 1912 bis 1932 aus dem Leben der Séraphine Louis, eine der bedeutendsten Vertreterinnen der naiven Malerei. Beinah in Vergessenheit geraten, rückte Martin Provost mit seiner sensiblen Künstlerbiografie die Malerin wieder ins Licht der Öffentlichkeit. Mit Ulrich Tukur in der Rolle des Kunstkritikers, -sammlers und Picasso-Freundes Wilhem Uhde
Filmtipp Juli 2009:
