Pio
Pio Amato (Pio Amato) lebt in der Roma-Siedlung Ciambra im Süden Italiens. Seine 15-köpfige Grossfamilie sichert sich ihr Überleben durch Handlangerjobs für die örtliche Mafia, Diebstähle oder Einbrüche. Als sein Vater und sein älterer Bruder ins Gefängnis kommen, will Pio in ihre Fussstapfen treten. Mit Kleindiebstählen versucht der erst 14-Jährige, sich bei der Mafia – und bei seiner eigenen Familie – Respekt zu verdienen. Pio lernt Ayiva (Koudous Seihon) kennen. Der Migrant aus Burkina Faso will Pio davon überzeugen, mit dem Klauen aufzuhören. Die beiden ungleichen Männer freunden sich an. Pio erlebt mit Ayiva Herzlichkeit und Ehrlichkeit. Für Pio ist die Freundschaft mit Ayiva allerdings ein Risiko, denn die Roma-Community in Ciambra hasst die Einwanderer aus Afrika. Und bald schon muss Pio sich für eine der beiden Seiten entscheiden. Jonas Carpignano ist ein hoffnungsvoller Film (FR/IT/US 2017) über Menschen am Rande der Gesellschaft gelungen
Filmtipp Dezember 2017:
