Zeugen des Krieges – Kriegsfotografie im Wandel
Neue technische Möglichkeiten und die Verfügbarkeit von Informationen verändern die Arbeit der Fotografen und damit die Darstellung von Krieg. Heute drohen wir in einer Masse von Bildern und Informationen den Überblick zu verlieren. Nicht selten setzen Kriegsfotografen ihr Leben aufs Spiel: Sie gehen hin, wenn andere fliehen. Sie sind unsere Stellvertreter und Botschafter von Ereignissen. Ihre Bilder beeinflussen teilweise die Politik, vor allem aber unsere Sicht auf die Dinge. Bilder wie die des nackten Mädchens im Vietnamkrieg oder des toten syrischen Jungen am Strand brennen sich in das kollektive Gedächtnis ein. Vier professionelle Kriegsfotografen berichten von ihren teils lebensbedrohlichen Erfahrungen, ihren veränderten Arbeitsbedingungen und wie sie die aktuellen Entwicklungen wahrnehmen. Jay Ullal, Ursula Meissner, Sebastian Backhaus und Hosam Katan stehen für die Erfahrungen von vier Generationen von Kriegsfotografen. Der Film begleitet zwei von ihnen auf einer aktuellen Reise in den Irak und den Libanon und zeigt ihre Arbeiten und andere Beispiele der Kriegsfotografie
