Zeitgenossen. Monika Grütters, Kulturstaatsministerin
Seit Ende 2013 ist Monika Grütters als Staatsministerin für Kultur und Medien Mitglied des Bundeskabinetts, und bereits nach kurzer Zeit musste sich die erfahrene Kulturpolitikerin auf dem Minenfeld bewähren: Im Zuge der Recherchen zur Sammlung Gurlitt waren Fragen zur NS-Raubkunst zu klären, ein heftiger Streit zum Kulturgutschutzgesetz folgte. Grütters unterstützte eine Studie zur Stärkung von Frauen in den Künsten, sie prüft gegenwärtig diskret, ob und wie die NS-Vorbehaltsfilme öffentlich gemacht werden können, für die Digitalisierung des deutschen Filmerbes hat sie sich eingesetzt. Im Gespräch mit Reinhard Hübsch zieht sie eine Bilanz ihrer (vorerst?) ersten Amtszeit
