Wissen. Über Grenzen hinweg (2/2)

Letztes Jahr waren über 65 Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg und Hunger, viele erhoffen sich in Europa ein besseres Leben und einen Neuanfang. Doch wie kann man ihnen helfen? Indem man die Grenzen öffnet und damit die Herkunftsregionen weiter schwächt und die sozialen Konflikte dort weiter verschärft, oder indem man die Perspektivlosigkeit in den Herkunftsländern endlich wirksam bekämpft? Antworten gibt in zwei Teilen der Philosoph Professor Julian Nida-Rümelin von der LMU München