Wissen. Stille Gegner – Quäker in der NS-Zeit

Spätestens nach den Pogromen im November 1938 mussten Juden aus Nazi-Deutschland fliehen, um ihr Leben zu retten. Bei ihrer Flucht half ihnen auch eine Gruppe von Menschen, die bisher kaum beleuchtet wurde: die Glaubensgemeinschaft der Quäker. Hans Rubinich hat über diese «Stillen Helfer» recherchiert und auch mit der Quäkerin Giesela Faust gesprochen. Die heute 95-Jährige hat miterlebt, wie es den Quäkern in den 30er- und 40er-Jahren gelang, Menschen zur Flucht zu verhelfen