Wissen. „Kein Auge gewahrt mich“ – Totenwelten im Altertum (1/4)
Wer stirbt, der ist nicht einfach ausgelöscht. Die alten Ägypter, die Hebräer, auch die Griechen und Römer glaubten, dass die Toten in einem Totenreich noch eine gewisse Zeit weiterexistierten. An eine Unsterblichkeit der Seele glaubte man in diesen Kulturen nicht. Unsterblich waren nur die Götter. Um 1000 v. Chr. kam dann bei den Ägyptern der Glaube auf, dass ein Totengericht gute Taten belohnt und böse bestraft. Diese Idee wurde später von Juden, Griechen und Römern übernommen
