Wissen. Die Girls von Riad sind nicht allein
Saudi-Arabien: Damit verbindet man gemeinhin eine rückständige Gesellschaftsordnung und einen gewalttätigen Islam. Dass ausgerechnet dort eine lesenswerte moderne Literatur entstehen soll, kann man sich hierzulande kaum vorstellen. Doch vor zwei Jahren überraschte die saudische Studentin Rajaa Alsanea die deutschsprachige Öffentlichkeit mit ihrem Roman „Die Girls von Riad“, in dem sie freimütig die Missstände in ihrem Land benannte. Und sie steht nicht allein. Auch andere saudische Autoren wie Youssef Al-Muhaimeed oder Turki Al Hamad kritisieren Doppelmoral, Menschenrechtsverletzungen und die Unterdrückung von Minderheiten
