Wissen. Bedroht, verfolgt, verjagt

Die Urgemeinden der Christenheit im Nahen Osten hatten eine grosse Vergangenheit. Eine Zukunft scheinen sie nicht mehr zu haben: Im Irak, in Ägypten, in Syrien – überall geraten sie unter Druck. Konnten sie unter den brutalen aber säkularen Regimen Saddam Husseins oder Baschar al Assads noch unbehelligt ihre Religion praktizieren, so sehen sie sich nun bedroht, verfolgt, verjagt. Vor allem im Irak fallen Christen gezieltem Terrorismus zum Opfer. Die «Gesellschaft für bedrohte Völker» spricht sogar von der «grössten Christenvertreibung der Gegenwart»