Vom Winde verweht (Gone with the Wind)
Nordamerika am Vorabend des Sezessionskrieges: Auf der Baumwollplantage Tara im Bundesstaat Georgia verbringt Scarlett O’Hara (Vivien Leigh) eine sorglose Jugend. Die selbstbewusste Südstaatenschönheit ist in den nachdenklichen Nachbarsjungen Ashley Wilkes (Leslie Howards) verliebt, der aber mit seiner Cousine Melanie (Olivia de Havilland) verlobt ist. Scarlett heiratet Melanies Bruder Charles (Rand Brooks). Dann bricht der Bürgerkrieg aus. Charles stirbt bald und Scarlett muss nun die Rolle einer trauernden Witwe spielen. Um den puritanischen Zwängen ihrer Heimat zu entfliehen zieht Scarlett zu Melanie nach Atlanta. Dort begegnet sie dem Abenteurer Rhett Butler (Cary Grant) wieder, der mittlerweile als Blockadebrecher zu zweifelhaftem Ruhm gelangt ist. Er macht Scarlett Geschenke, führt sie aus und verbirgt seine wachsenden Gefühle für sie hinter einer rauen und arroganten Fassade. Victor Fleming, George Cukor und Sam Wood haben mit «Gone with the Wind» (US 1939) das wohl bekannteste Liebesdrama der amerikanischen Filmgeschichte inszeniert
