Treffpunkt. Sonnen- und Schattenseiten des «World Wide Web»
Das «World Wide Web» hat sich gewandelt: Früher wurde in Internet-Cafés «gesurft» und mit der ganzen Welt «gechattet», jede Firma, die etwas auf sich hielt gestaltete eine eigene Website und grosse Marken wie «Yahoo» oder «Altavista» dominierten den Markt. Heute wird der mobile Zugang mit Handy und Tablet immer wichtiger, die Facebook-Seite wird intensiver gepflegt als die Homepage und «Yahoo» sowie «Altavista» sind neben «Google» und «Facebook» in der Bedeutungslosigkeit verschwunden. Das «World Wide Web» hat in 30 Jahren neben vielen Erleichterungen im Alltag auch Schattenseiten entwickelt. Dass heute im grossen Stil private Daten gesammelt und teilweise auch missbraucht werden, «Fake News» gezielt Falschinformationen verbreiten und Datenmüll unglaubliche Speicherkapazitäten verbrauchen – all das konnte «www»-Erfinder Tim Berners-Lee damals noch nicht vorhersehen
