Tod in Gibraltar
Tarifa in Südspanien am frühen Morgen: Während die ersten Badegäste ihre Plätze am Strand einnehmen, wird nur einen Steinwurf entfernt ein toter Körper an Land gespült. Dieses Szenario wiederholt sich am südlichsten Punkt Europas, nur knapp 20 Kilometer Luftlinie von der marokkanischen Küste entfernt, immer wieder. Flüchtlinge aus verschiedenen afrikanischen Ländern, aus Pakistan oder von den Philippinen legen auf der Flucht vor Hunger oder Krieg ihr Leben in die Hände illegaler Schlepperbanden und verlieren es nicht selten dabei. Der Dokumentarfilm (D/CH 2003) widmet sich einem schwierigen und oft verdrängten Aspekt der viel diskutierten Themen „Globalisierung“ und „Migration“
