Theo.Logik. 30 Jahre Embryonenschutzgesetz

Fachleute wie die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina – die sich zuletzt in der Corona-Pandemie fast als eine Art Parallel-Ethikrat hervorgetan hat – fordern allerdings längst eine Überarbeitung. Deutschland könne wissenschaftlich ins Hintertreffen geraten, so eine Befürchtung. In der Stammzellforschung können nur embryonale Stammzellen verwendet werden, die im Ausland vor einem bestimmten Stichtag gewonnen wurden. Wie ist der Status quo? Und was müsste sich ändern?
Darüber hinaus stellt sich die Frage, was mit überzähligen Embryonen aus in-vitro-Fertilisation passiert. Das Netzwerk Embryonenspende in Dillingen vermittelt solche Spenden in Deutschland. Vieles aber ist nicht ganz geklärt. Wie geht es Paaren, die Embryonen spenden bzw. Kinder aus einer Embryonenspende bekommen haben? Und wie geht es so gezeugten Kindern?