Theo.Logik. Antisemitismus

«Mensch, wo bist Du? Gemeinsam gegen Judenfeindschaft», unter diesem Jahresmotto steht vom 10. bis 17. März 2019 die «Woche der Brüderlichkeit», die seit 1952 den jüdisch-christlichen Dialog und die Aufarbeitung des Holocausts im Blick hat. «Äusserst besorgniserregend», sind für die EU-Kommission die Ergebnisse der neuesten Antisemitismus-Umfrage der EU-Agentur für Grundrechte: Neun von zehn europäischen Juden haben demnach den Eindruck, dass der Antisemitismus in den letzten fünf Jahren zugenommen hat. Für 85 Prozent der deutschen Juden ist Antisemitismus ihr grösstes soziales oder politisches Problem. «Theo.Logik» wirft auch einen Blick in die Kriminalstatistik: Gibt es Unterschiede zwischen einem «alten» und «neuen» Antisemitismus? Ausserdem begleiten wir eine Schüler-Gruppe in die KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen und sind mit Yassir Eric unterwegs. Der war einst selbst ein fanatischer Judenhasser und leistet nun Antisemitismus-Aufklärung für junge muslimische Geflüchtete aus arabischen Ländern. Welche Rolle der «importierte» Antisemitismus spielt, unter anderem darüber sprechen wir im Interview mit der Berliner Bloggerin und Buchautorin Juna Grossmann