Teheran Tabu
Teheran: Eine riesige Stadt voller Verbote, Dogmen und restriktiver Gesetze – und voller Menschen mit gewöhnlichen Wünschen und Sehnsüchten, die auf der Suche sind nach Nähe und einem letzten Rest von Lebensfreude. In dieser Stadt kreuzen sich die Schicksale dreier Frauen und eines jungen Musikers. Die alleinerziehende Pari (Elmira Rafizadeh) wohnt mit ihrem stummen fünfjährigen Sohn Elias (Bilal Yasar) in einer Hochhaussiedlung mitten in der Stadt. Von ihrem Mann möchte sie sich scheiden lassen – doch dazu braucht sie sein Einverständnis, das er nicht gibt. Damit sie sich eine Wohnung leisten kann, bietet sie heimlich Sex gegen Geld an. Nachbarin Sara (Zar Amir Ebrahimi) bietet Pari an, auf Elias aufzupassen, während Pari arbeitet. Eigentlich ist Sara Lehrerin und würde sehr gerne ihren Beruf ausüben, doch ihr Mann erlaubt es ihr nicht. «Teheran Tabu» (DE/AT 2016), der vielfach ausgezeichnete Debütfilm von Ali Soozandeh, erzählt von Korruption und Heimlichkeiten in der iranischen Hauptstadt
