Taxi Teheran

So 21.10.,
SRF 1

Der renommierte iranische Regisseur Jafar Panahi hat aufgrund seiner kritischen Filme in seinem Heimatland ein langjähriges Berufsverbot erhalten. Seine Filme dreht er nun heimlich. In «Taxi Teheran» (Iran 2015) sieht man Jafar Panahi als Taxifahrer. Doch auf sein Armaturenbrett hat er eine kleine Action-Kamera montiert, mit der er seinen Alltag aufzeichnet: Zwei Fahrgäste geraten über die Frage der Todesstrafe in Streit; ein Schwarzhändler lässt sich von Panahi zu seinen Kunden fahren, denen er im Iran verbotene Filme verkauft; die Nichte Panahis soll für die Schule eine filmische Hausaufgabe gestalten und verzweifelt dabei an den von den geistlichen Führern vorgegebenen Regeln … Aus den einzelnen Episoden ergibt sich das Bild einer Gesellschaft, in der es unter der oppressiven, staubigen Decke religiöser Vorschriften und Verbote gewaltig brodelt