Tandem. Von Flucht, Vernichtung und Ankunft
Nach dem Tod ihrer Mutter findet die Journalistin Sibylle Elam im Nachlass ein ihr unbekanntes Bündel mit Briefen und Postkarten. Es sind Nachrichten, die die Grosseltern in den Jahren 1937 bis zu ihrer Deportation nach Theresienstadt 1942 ihrer Enkeltochter nach Zürich geschickt hatten. In Sütterlinschrift geschrieben, kann Sibylle Elam diese Briefe nur mit Mühe entziffern. Nie gehörte Namen tauchen auf und schon bald realisiert sie, wie viel in ihrer Familie verdrängt und verschwiegen wurde. Sie beginnt zu recherchieren und setzt Stück für Stück die Geschichte einer vom Holocaust erschütterten Familie zwischen Süddeutschland, Wien und der Schweiz zusammen
