Tandem. Eine besondere Verbundenheit
Die Geburt eines Geschwisterkindes wurde von Psychologen lange als Kränkung für das Erstgeborene angesehen, und Geschwisterbeziehungen besonders in Hinblick auf Rivalität, Eifersucht und Neid analysiert. Prof. Horst Petri stellt jedoch fest: Beziehungen zwischen Geschwistern sind oft tragfähiger und dauerhafter, als die zu anderen Menschen; sie sind vergleichsweise frei von Schamgefühlen und Ängsten; sie können Unterstützung bieten bei wesentlichen Lebensaufgaben, zudem Korrektiv und Verbundenheit – oft ein ganzes Leben lang
