Stolpersteine. «Weil eine Zahl keinen Namen hat!»

Die Nationalsozialisten haben mehr als 13 Millionen Menschen ermordet. Hinter dieser unfassbaren Zahl verschwinden die einzelnen Schicksale. Um auf die einzelnen Lebensgeschichten aufmerksam zu machen, verlegt der Kölner Künstler Gunter Demnig die sogenannten «Stolpersteine» im Kopfsteinpflaster vor den Häusern jener Menschen, die von den Nazis verfolgt wurden. Auf den Steinen sind Namen, Geburtsjahr und die Daten von Vertreibung oder Deportation und Ermordung eingraviert. In dieser Tradition sollen in der Sendung in Form von akustischen Stolpersteinen Einzelschicksale hörbar gemacht werden