Sternstunde Religion. Myanmar – Die Shwedagon-Pagode
Der Legende nach wurde die Shwedagon-Pagode vor 2’500 Jahren auf dem höchsten Hügel der früheren Hauptstadt Rangun errichtet. Sie soll die Stadt mit ihrer Aura beschützen. In dem Stupa sollen acht Haare von Buddha eingemauert sein. Shwedagon ist ein Wahrzeichen des südostasiatischen Landes, dessen Bevölkerung zu rund 90 Prozent dem Buddhismus angehört. Die Architektur besteht aus runden und viereckigen Bauelementen, die in der buddhistischen Kosmologie jeweils Himmel und Erde darstellen und den Sakralcharakter der Stätte zum Ausdruck. Die Pagode ist mit 20’000 Goldplatten bedeckt und mit Edelsteinen verziert. Shwedagon wird kontinuierlich ausgebaut und restauriert. Täglich sind Bauarbeiter und ehrenamtlichen Helfer beschäftigt. Sie hoffen, dass diese Arbeiten ihnen dabei helfen, bei einer Wiedergeburt ein besseres Karma zu erreichen. Der beeindruckende Sakralbau ist ein wichtiges buddhistisches Zentrum und bis heute ein lebendiger Ort
