Sternstunde Kunst. Friedrich Glauser – Ein filmisches Porträt

Eindrückliche Zeichnungen von Hannes Binder, verwoben mit Textpassagen aus Glausers Werk, fiktiven Szenen, Fotos und Zeugenaussagen geben einen intimen Einblick in dessen Leben und Werk: seine Kindheit in Wien, der strenge Vater, der ihn überhaupt nicht versteht, die Mutter, die stirbt, als Glauser vier Jahre alt ist und die er sein Leben lang vermisst. Mit seiner grossen Liebe, der Psychiatriepflegerin Berthe Bendel, macht er sich auf die Flucht. Er will ein neues Leben beginnen, doch die Vergangenheit holt ihn ein. Schliesslich stirbt er, erst 42-jährig, einen Tag vor der geplanten Hochzeit. Christoph Kühns filmische Collage (CH 2011) zeichnet das rastlose Leben zwischen Genie und Wahnsinn des grossen Schweizer Schriftstellers nach