stationen. Die Hüterin der Worte

Rachel Salamander ist heute für jeden in Deutschland, der sich mit jüdischer Literatur, jüdischer Tradition und Geschichte beschäftigt, ein Begriff. 1982 eröffnete sie die Literaturhandlung in München und begann, «… die geistige jüdische Welt zu rekonstruieren, alles zusammenzutragen, was das Wort und die Schrift aufbewahrt hatte, und all jene wieder einzubürgern, die vertrieben und verbrannt worden waren.» Rachel Salamander wird im Januar 1949 im Displaced Persons Lager Deggendorf geboren und wächst in einem traditionellen jüdischen Elternhaus auf. Der Film zeichnet ein sensibles, oft humorvolles Porträt dieser aussergewöhnlichen Frau