Soldaten – Helden, Mörder, Versager
Wohl kaum eine Profession hat einen solch radikalen Wandel erlebt wie der Beruf des Soldaten. Auch das Image des Soldaten hat sich stark verändert: Früher galt er als Held, heute als Mörder. Am Ende des Ersten Weltkrieges wurden die heimkehrenden Soldaten des Deutsches Reiches noch begeistert empfangen – obwohl sie den Krieg verloren hatten. Sie kämpften mit Karabiner, Bajonett und Tornister Mann gegen Mann für Gott und Vaterland. Heute sind die Soldaten der Bundeswehr hoch spezialisierte Hightechkrieger in einer Armee, in der Männer – und Frauen – nicht nur Deutschland verteidigen sollen, sondern an internationalen UN-Einsätzen in Afghanistan oder Afrika beteiligt sind. In ihrer Heimat werden sie jedoch dafür nicht nur gefeiert, sondern immer wieder schlagen ihnen Anfeindungen entgegen
