„Schmutzige Geschäfte“ (1/3): Frauenhandel

Jedes Jahr gehen unzählige junge Osteuropäerinnen aus Rumänien, Moldawien, der Ukraine den Sklavenhändlern des 21. Jahrhunderts ins Netz. Ihre Zahl kann nur grob geschätzt werden: Etwa 200000 bis 300000 jährlich. Zielländer sind Italien, Deutschland und Frankreich. Hauptumschlagplatz ist das ehemalige Jugoslawien: Der Frauenhandel ist in diesem Teil Europas mit seinen durchlässigen Grenzen, der Präsenz vieler Soldaten und militärischer Gruppen, mit seinen schwachen Staaten und der Korruption der Polizei zu einem attraktiven Geschäft geworden.