Schätze der Welt. Córdoba

Die spanische Stadt Córdoba ist ein Symbol für das Miteinander und Gegeneinander der Religionen und Kulturen. Juden, Christen und Moslems lebten hier im Kalifat friedlich miteinander. Im 8. Jahrhundert erbauten sich die Moslems eine Moschee. Damit wurde die Stadt das islamische Pilgerzentrum des Abendlandes, ausserdem Begegnungsstätte von Lehrmeistern, Dichtern und Gläubigen. Im 13. Jahrhundert zogen die katholischen Könige Kastiliens ein. Die Moschee wurde nicht nur zur christlichen Kathedrale geweiht, sondern auch umgebaut. Die offenen Wände wurden geschlossen, ganze Kirchenschiffe angebaut. Mit den Königen kam auch die Inquisition