„saemann“ kommt gut an

(medientipp) Die evangelisch-reformierte Montagszeitung „saemann“ wird von rund einer Viertelmillion Menschen gelesen. Dies ergaben zwei unabhängige Studien, die im Auftrag der Herausgeberschaft und Redaktion erstellt worden sind.

Eine repräsentative Leserschaftsbefragung des Markt- und Meinungsforschungsinstitus Isopublic bei 702 Haushaltungen im Verteilgebiet der evangelisch-reformierten Monatszeitung hat ergeben, dass zwei Drittel der Befragten die Zeitung lesen – sei es gründlich, gelegentlich oder selten. Bei GottesdienstbesucherInnen und Personen, die der Kirche Wohlgesinnten sind, ist der Beachtungsgrad des „saemann“ besonders hoch, er liegt bei 95%. Aber auch Personen, die nach eigenen Angaben ein „eher negatives Verhältnis zur Kirche“ haben, lesen die Zeitung: 13% dieser Personengruppe intensiv, 20% ab und zu und 16% selten.

Eine zweite, qualitative Studie des Instituts für Medienwissenschaft der Uni Bern (IMW) hat sich mit dem journalistischen Profil des „saemann“ auseinandergesetzt. Sie attestiert der Monatszeitung, die seit 1885 erscheint und zur Zeit eine Auflage von 290´000 Exemplaren hat, „ein besonderes Sensorium für qualitätsvollen Journalismus“. Sie komme mit einem professionellen Layout daher, sei in der Themenauswahl aktuell und lebensnah und insgesamt keineswegs ein „Hoforgan der Kirche“.
Dass der „saemann“ nicht überall ankommt, liegt nach der Meinung der Forscherinnen und Forscher nicht am Journalistischen, „sondern primär am Image der Publikation“. Die Herausgeberschaft des „saemann“ will ihre Öffentlichkeitsarbeit daher in Zukunft darauf ausrichten, den Bekanntheitsgrad in gesamten Spektrum der Leserschaft zu verbessern.

Eine Broschüre mit den Resultaten der Leserschaftsbefragung 2003 kann im Internet unter http://www.saemann.ch geladen oder bestellt werden: Redaktion „saemann“, Postfach 7822, 3001 Bern. Tel: 031 398 18 20, E-Mail: redaktion@saemann.ch