Reflexe. Wie Musiker mit ihrer Hassliebe umgehen – dem Üben
Der eine macht es verbissen acht Stunden täglich, die andere belässt es bei einem Bruchteil. Dabei scheint eines klar zu sein: Die Meisterschaft fällt nicht vom Himmel, üben muss sein. Muss es wirklich? Und wenn ja: wie? Wieso tut man sich eine solche Tortur überhaupt an? Und was macht das Üben mit (oder aus) einem Musiker? Vielleicht geht diese Thematik ja zeiten-, generationen- und kulturübergreifend weit hinaus über die berüchtigte «Einzelhaft am Klavier». Gespräch mit dem Buchautor Michael Wessel
