Reflexe. Die Erfindung der „Leuchttürme“ (2/5)
Kultur muss dem Standortmarketing dienen: Diese Vorstellung ist heute fest in den Köpfen verankert. Ebenso gilt, dass es dafür Kulturinstitutionen mit möglichst grosser Ausstrahlung braucht, sogenannte „Leuchttürme“. Woher dieses Denken kommt – und welche Folgen es für die Kultur hat, diskutieren Thomas Kramer, Leiter des Verlages Scheidegger & Spiess, und Nika Spalinger, Dozentin an der Hochschule Luzern und Mitglied der Eidgenössischen Kunstkommission
