Reflexe. Der Sohn und die Sterbetouristin
Eine todkranke Mutter und ein Sohn, der das Leben mit ihr kaum mehr erträgt? Es braucht starke Darsteller, um mit diesem Stoff das Publikum zu packen. Mit dem unverwüstlichen Vincent Lindon und der unglaublich präsenten Hélène Vincent hat Stéphane Brizé eine Idealbesetzung. Und dass der französische Regisseur von «Mademoiselle Chambon» nicht nur das Aneinandervorbeileben zweier einsamer Menschen zeigt, sondern unter anderem nüchtern, packend und präzise die Mechanismen des Sterbetourismus in der Schweiz, das sichert ihm zusätzliches Interesse hierzulande
