Ramajana tanzt

Der Dokumentarfilm nähert sich dem Alltag der zwölfjährigen Ramajana. Als Tochter eines im Kosovo geborenen Roma und einer in Serbien geborenen Muslimin wurden dem Mädchen mehrere Kulturen in die Wiege gelegt. Sie ist mit vier Sprachen aufgewachsen: Albanisch, Deutsch, Serbisch und Romanes. Ihre ersten Lebensjahr verbrachte Ramajana im Kosovo, heute wohnt sie mit Mutter und Schwester in Hamburg. Nach mehreren gewalttätigen Auseinandersetzungen hat sich ihre Mutter von ihrem Mann getrennt. In der Schule hat Ramajana grosse Probleme, ausser in Musik. Sich in ihr Zimmer einzuschliessen und zu tanzen, ist für sie eine Möglichkeit, dem Ernst des Lebens zu entkommen