planet e.: Der Preis der süssen Früchte
Südfrüchte werden als Hochglanzprodukte präsentiert: makellos, frisch und vor allem billig. Weniger als zwei Euro kostet eine Ananas im Schnitt. Das ist nur möglich, weil in den Anbauländern gespart wird: bei Löhnen und an gesundheitlich vertretbaren Anbaumethoden. Doch es findet auch ein Umdenken statt: Viele Supermärkte haben inzwischen erkannt, dass mit Nachhaltigkeit Geld zu verdienen ist. Fast alle Ketten haben sich ökologischen Gütesiegeln verschrieben, die für sozialverträglichen Anbau und sparsamen Pestizid-Einsatz stehen. Aber anhand von Costa Rica, dem grössten Ananas-Produzenten der Welt und wichtigsten Südfrucht-Produzenten für den deutschen Markt, zeigt sich, dass es mit solchen Versprechungen nicht immer weit her ist. Die Recherchen von «planet e.» zeigen: In Costa Rica, dem grünen Paradies, werden noch immer zu viele Pestizide beim Anbau verwendet
