plan b: Zum Schutz der Meere
Wir essen zu viel Fisch: durchschnittlich fast 20 Kilogramm pro Kopf und Jahr. In den letzten fünf Jahrzehnten hat sich unser Fischkonsum verdoppelt und der weltweite Bestand halbiert. Industrielle Schiffstrawler fischen die Meere leer. Jährlich landen riesige Mengen Fisch als Beifang in den Netzen. Und selbst das Futter für nachhaltige Aquakulturen kommt in der Regel – aus dem Meer. Findige Naturschützer haben Ideen entwickelt. Eine Lösung kommt aus Andalusien. In einer nachhaltigen und ökologischen Fischzucht betreut der Biologe Miguel Medialdea eine Million Fische in Tausenden Hektar grossen Teichen – direkt neben einem Naturschutzgebiet. Das Wasser kommt aus einem Fluss, ist reich an Nährstoffen, die Fische gedeihen hier beinahe wie in freier Wildbahn. Die Wasserfläche ist zugleich Nist- und Rastplatz für 250 Vogelarten. Die fressen den Fisch und überschüssige Algen und sorgen so für eine schonende und natürliche Auslese
