Perspektiven. Hinter verschlossenen Türen – das Konklave beginnt

Am 18. April treten die Kardinäle in der Sixtinischen Kapelle zur Wahl des neuen Papstes zusammen. Die Kirchenführer tagen hinter verschlossenen Türen, geloben strikte Geheimhaltung und sind von der Aussenwelt völlig abgeschirmt. Wie lange das sogenannte Konklave dauert, ist offen; es können wenige Tage sein, aber auch mehrere Wochen. Für die Wahl des neuen Oberhauptes der römisch-katholischen Kirche braucht es eine Zweitdrittelsmehrheit, nach dreissig erfolglosen Wahlgängen entscheidet die einfache Mehrheit. Im Vorfeld des Konklaves informiert die Sendung über das älteste Wahlverfahren der Welt