Perspektiven. Ein Streiter für Toleranz und Demokratie

Antisemiten des 19. Jahrhunderts und manche «Islamkritiker» des 21. Jahrhunderts arbeiten mit ähnlichen Mitteln an ihrem Feindbild. Diese Feindbilder sind Produkte von Hysterie, sie bieten eine schlichte Welterklärung und sie sind eine Gefahr für die Demokratie. Das sagt der Historiker Wolfgang Benz, der seit über 20 Jahren das Zentrum für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität in Berlin leitet. Professor Benz geht Ende März in den Ruhestand. Im Gespräch zieht er Bilanz