Paula

Worpswede, 1900. Schon bei ihrer ersten Begegnung spüren Paula Becker (Carla Juri) und Otto Modersohn (Albrecht Abraham Schuch) eine besondere Verbindung. Aus ihrer gemeinsamen Leidenschaft für die Malerei wird die grosse Liebe; eine Beziehung in satten Farben, reich an Konturen und mit Spuren von Kämpfen. So wie die Gemälde der jungen Frau, die als Paula Modersohn-Becker in die Kunstgeschichte eingehen wird. Fräulein Becker malt, was sie sieht, geht mit Staffelei, Farben und Pinsel ins Moor und ins Armenhaus, fragt Mütter, ob sie mit ihren Kindern Modell stehen würden. Intensiv sucht sie nach sich als Malerin und formt einen ungewöhnlichen, eigenen Stil, den in Worpswede keiner versteht. Christian Schwochow erzählt in «Paula» (DE 2016) das faszinierende Leben einer hochbegabten Künstlerin und selbstbestimmten Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach. Voller Sinnlichkeit, zartem Humor und Leichtigkeit ist es auch die Geschichte einer leidenschaftlichen Liebe