Passage2. Paranoia City oder 100 Jahre „Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken“

Vor 100 Jahren erschien eines der „verrrücktesten“ Bücher deutscher Sprache: die Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken von Daniel Paul Schreber (1842 -1911). Der Sohn des Arztes und Förderers der Volksgesundheit Daniel Gottlob Moritz Schreber hatte sieben Jahre als Paranoiker in Heilanstalten verbracht, als er sich entschloss, das was seiner Umwelt als Wahnsystem erschien, in seinen Denkwürdigkeiten niederzuschreiben