Oh Boy

Niko (Tom Schilling) ist ein bisschen verloren in seinem Leben und steht doch genau an dem Punkt, an dem andere zielstrebig nach vorne preschen, den Uniabschluss, die Karriere, das Privatleben fest im Griff haben oder zumindest haben sollten, so die Ansicht von Nikos Vater (Ulrich Noeten). Niko hat sein Studium allerdings abgebrochen, die Beziehung zu seiner Freundin aufgegeben und lässt sich treiben: durch die Wirrungen in seinem Leben, durch die Wirrungen der Stadt Berlin, beides ein Wechselbad der Gefühle. Jan Ole Gersters Abschlussfilm (DE 2012) ist zugleich ein Portrait der Stadt und die Geschichte eines Antihelden