Neuer Radio- und Fernsehbeauftragter beim Evangelischen Mediendienst
Der 37jährige Theologe Martin Peier übernimmt ab 1. September beim Evangelischen Mediendienst (EM) die kirchliche Mitwirkung für religiöse Sendungen von Radio und Fernsehen DRS. Er wurde vom Vorstand des EM kürzlich für diese Aufgabe gewählt. Die Aufgabe umfasst die Auswahl, Ausbildung und Betreuung kirchlicher Mitwirkender in Gottesdienst-Übertragungen und religiösen Meinungssendungen (Studiopredigt bei Radio DRS 2 und Wort zum Sonntag beim SF DRS), die Vernetzung zum Zweck des Informationsaustauschs und der Talentsuche sowie die Denkarbeit zur Weiterentwicklung der kirchlichen Radio- und Fernseharbeit.
Peier war als reformierter Pfarrer fast zwölf Jahre lang Leiter des CVJM-Sekretariats in St. Gallen. In dieser Zeit arbeitete er regelmässig mit regionalen Medien zusammen. Er hat zudem gelernt, Ziele mit Teams und einer Vielzahl von Beteiligten zu erreichen.
Die Position des Radio- und Fernsehbeauftragten mit sechzig Stellenprozenten ist beim EM in dieser Kombination neu. Sie ersetzt die bisher separaten Teilzeitstellen der Radiobeauftragten (bis Febraur 1999 Ursula Vock) und des Fernsehbeauftragten (bis Juli 1999 Reinhard Kramm), beschränkt sich aber im Unterschied zu deren weiter gefassten Aufgaben nun ganz auf die Zusammenarbeit mit der SRG. Der Bereich des privaten Rundfunks wird im EM als eigenes Projekt ausserhalb der Beauftragtenstelle bearbeitet.
