Nackt unter Wölfen

Wenige Wochen vor der Befreiung Buchenwalds erreicht ein dreijähriger Junge im Inneren eines Koffers das Konzentrationslager. Er wäre dem Tode geweiht, doch eine Gruppe von kommunistischen Häftlingen versteckt den Bub. Dies wird zur schwersten Prüfung der einzelnen Häftlinge, die teilweise widerwillig, teilweise mit grössten Bedenken im kleinsten Entscheidungsspielraum, den es geben kann, zwischen Leben und Tod, so handeln wie es ihnen ihre Werte vorgeben. Immer unter Lebensgefahr und in der Hoffnung, dass die Gefangenschaft in der Hölle auf Erden wenigstens etwas bringt, das Sinn macht, sichern sie das nackte Überleben des Kindes und damit die Hoffnung auf eine Zukunft. «Nackt unter Wölfen» (DDR 1963) ist die filmische Neuinterpretation des gleichnamigen Romans von Bruno Apitz, der selbst als Insasse in Buchenwald war