„Moolaadé“ – Filmvorführung mit Podiumsdiskussion
(medientipp) Diese Woche kommt „Moolaadé“ in die Schweizer Kinos. Der Film des senegalesischen Regisseurs Ousmane Sembène setzt sich mit der Tradition der Mädchenbeschneidung auseinander. Collé, eine mutige Frau, bietet vier Mädchen vor der Beschneidung Schutz. Sie beruft sich auf den altehrwürdigen Brauch des Moolaadé – das Recht auf eine unantastbare Zufluchtsstätte. „Moolaadé“ nimmt engagiert Stellung für die Schutzlosen und rechnet mit einer überlebten Tradition ab. Sembène wurde für seinen Film in Cannes mit dem Preis „Un certain regard“ ausgezeichnet.
Am Sonntag, 18. Juni, wird nach der Filmvorführung in Zürich das Thema Mädchenbeschneidung in einem Podium aufgegriffen. Unter der Leitung von Denise Y. Köchli, Publizistin und Verlegerin, diskutieren:
– Anisa Osman, Leiterin der Gruppe somalischer Frauen in Zürich
– Judit Pok, leitende Ärztin der Frauenpolyklinik des Universitätsspitals Zürich
– Alexandra Rosetti, Leiterin Information UNICEF
– Milena Mihajlovic, DEZA
Datum: Sonntag, 18. Juni, 17. 00 Uhr (Filmbeginn), 19.00 Uhr (Podiumsbeginn)
Ort: Kino Riffraff, Neugasse 57/63, 8005 Zürich, Telefon: 044 444 22 00, Internet: http://www.riffraff.ch
Filmeintritt: Fr. 17.—
„Moolaadé“ ist Film des Monats Juni:
https://www.medientipp.ch/index.php?na=3,1&meid=60778
