Medienheft: Tote Sprachen – lebendige Bilder
(medientipp) Schon vor dem Kinostart wurde Mel Gibsons „The Passion of the Christ“ massiv kritisiert. Der Film wird von einer tiefen Überzeugung des Regisseurs und Produzenten Mel Gibson getragen. Auch wenn dies als politisch nicht korrekt erscheint und in Europa in die Ecke des christlichen Fundamentalismus gestellt wird, ist dem Film eine gewisse Radikalität nicht abzusprechen. Im Verhältnis von toter Sprache und lebendiger Ikonographie zeigt sich, wo das Kraftzentrum des Films liegt: in der
Mystifizierung der religiösen Codes.
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http://www.medienheft.ch/kritik/bibliothek/k21_MartigCharles_2.html
