Marnie

Die bildhübsche Marnie Edgar (Tippi Hedren) hat ihren Chef Sidney Strutt (Martin Gabel) um fast 10’000 Dollar erleichtert. Der Verleger Mark Rutland (Sean Connery), ein Geschäftsfreund des Bestohlenen, erfährt zufällig davon. Zu seiner Überraschung bewirbt sich Marnie kurz darauf um eine Vertrauensstellung in seiner Firma. Obwohl Rutland weiss, dass sie eine Diebin ist, engagiert er sie, denn die junge Frau fasziniert ihn. Tatsächlich raubt Marnie bald auch seinen Tresor aus. Rutland kann sie jedoch nach der Tat stellen. Anstatt sie anzuzeigen, will er sie heiraten. Für ihn steht fest, dass Marnie an einer psychischen Krankheit leidet und Hilfe braucht – worauf nicht zuletzt ihre ständigen Albträume hindeuten. Auf der Hochzeitsreise zeigt sich, dass die junge Frau seine Umarmungen nicht ertragen kann. Bald folgen weitere unerfreuliche Überraschungen für Rutland. Alfred Hitchcock behandelt in «Marnie» (US 1964) sein Lieblingsthema, den Identitätsverlust eines Menschen und die Bedrohung, die daraus für den Betroffenen und seine Umwelt erwachsen