M.A.S.H.

In Korea herrscht Krieg. In einem mobilen Feldlazarett an der Frontlinie arbeiten die beiden Topchirurgen Hawkeye Pierce (Donald Sutherland) und Duke Forrest (Tom Skerritt). Der allgegenwärtige Tod lässt wenig Raum für Disziplin, Befehlston und Heldentum – man reagiert mit Zynismus, Galgenhumor oder stellt sich einfach dumm. Der zwangseingezogene Trapper John McIntyre (Eliott Gould) komplettiert das Chirurgenteam. Hawkeye und Trapper leisten bald nicht mehr nur passiven Widerstand. Major Frank Burns (Robert Duvall), dessen Bigotterie und unhinterfragte Befehlsgläubigkeit den beiden längst schon ein Dorn im Auge war, wird zur Zielscheibe zahlreicher Anarcho-Attacken, insbesondere nachdem sich der bibelfeste Burns mit der neu eingetroffenen Oberschwester, Major Margaret «Hot Lips» Houlihan (Sally Kellerman), zusammengetan hat. Robert Altmans Antikriegs-Satire (US 1969) missachtet Geschmacksgrenzen konsequent und demontiert militärische Hierarchien, Bigotterie und Heldentum gnadenlos