M.A.S.H.

1951, während des Koreakriegs: Wenige Kilometer vor der koreanischen Front befindet sich zwischen Zelten, Baracken und Zäunen das notdürftig errichtete Feldlazarett Mobile Army Surgical Hospital, genannt M.A.S.H. Umgeben von all dem Terror und den grausam verletzten Soldaten versuchen die drei Ärzte «Hawkeye» Pierce (Donald Sutherland), «Trapper» McIntyre (Elliott Gould) und «Duke» Forrest (Tom Skerritt) das Beste aus ihrer Situation zu machen. Nach dem Motto «man lebt nur einmal» frönen sie dem Alkohol, machen den Kolleginnen schöne Augen und feiern das Leben – inmitten von Tod und Verderben. Robert Altmans Kriegsfilm (US 1970) polarisiert: Auf der einen Seite wird ihm vorgeworfen, er stelle das brutale Kriegsgeschehen in den Hintergrund des humoristischen bis albernen Verhaltens seiner Protagonisten, gleichzeitig wird eben jene Inszenierung als erbarmungslos zynische Satire gegen den Krieg verstanden