Lux, Krieger des Lichts
Der schüchterne Endzwanziger Torsten Kachel (Franz Rogowski) lebt mit seiner Mutter in einem trostlosen Berliner Plattenbau. In der Gestalt seines Alter Ego «Lux – Krieger des Lichts» versucht er, die Welt ein bisschen besser zu machen. Er verteilt regelmässig Lebensmittel an Obdachlose und hilft auf seinen Streifzügen durch die Stadt, wo er kann. Ein Filmteam begleitet ihn dabei, um eine Doku über das soziale Engagement des selbsternannten Real-Life-Superheroes zu drehen. Dafür sucht Jan (Daniel Wild), der Regisseur, noch nach einem Geldgeber. Der findige Produzent Brandt (Heiko Pinkowski) zeigt Interesse, allerdings unter der Voraussetzung, dass er von Jan – respektive von Lux – auch etwas Spektakuläres zu sehen bekommt; denn wo Superheld draufsteht, sollte auch Superheld drin sein. Zögernd lässt sich Torsten von Jan dazu überreden, sich mehr auf die Bekämpfung von Kriminalität zu fokussieren. Daniel Wilds Satire (DE 2017) zeigt auf, wie die Unterhaltungsindustrie funktioniert und präsentiert einen unglaublich liebenswerten Anti-Superhelden
