Lebenslinien. Wie eine tickende Zeitbombe
Als Michael Peter von seiner Mutter im sogenannten Knabenheim abgegeben wurde, ahnte er nicht, dass sein Aufenthalt dort grauenhaft werden würde. Harte Kinderarbeit und Schläge waren an der Tagesordnung und sexueller Missbrauch. Jahre später fand er Menschen, die ihm halfen, der inneren Wut in seinen Kunstwerken Ausdruck zu verleihen. Im Gegensatz zu vielen ehemaligen Heimzöglingen fühlt er sich nicht als gebrochenes Opfer. Er sieht sich als Kämpfer und engagiert sich für Wiedergutmachung
