Leben. Manchmal merke ich schon, dass ich deutsch bin
„Ninh Thi Phuong“ – so hiess die 23-Jährige einmal mit ganzem Namen. Heute heisst sie „Phuong Schultze“ – der Nachname stammt vom Stiefvater, einem deutschen Fernfahrer, den Phuongs Mutter nach dem Tod ihres Mannes geheiratet hatte. Inzwischen hat Phuong über die Hälfte ihres Lebens in Deutschland verbracht, heute studiert sie in Trier. Für ein Praktikum ist sie nach Hanoi zurückgekehrt. Vietnam hat sich seit ihrer Kindheit radikal verändert. Das Idealbild, das sich Phuong in der Ferne von ihrer ersten Heimat gemacht hat, hält der Realität nicht stand
