Leben. Juliano im Westjordanland
Eines Tages steht ein sehr erfolgreicher jüdisch-israelischer Schauspieler auf, verlässt die Leinwand und die Bühne, und zieht in ein palästinensisches Flüchtlingslager in Jenin. Er kämpfe weder für eine Nation noch für eine Religion, sagt der 49-jährige Juliano Mer Khamis. Er kämpfe für die Gerechtigkeit. Dabei will der Sohn eines Arabers und einer Jüdin – beide waren Kommunisten – keinesfalls einen Palästinenserstaat. Israelis und Palästinenser sollten in einem gemeinsamen Staat leben, weil sie untrennbar seien, sagt der atheistische Mer Khamis. Ein Pazifist war er niemals
