Leben. Angst um Afghanistan
Rafiq Shirdel aus Afghanistan hätte nicht gedacht, dass er sich in Deutschland einmal so zuhause fühlen würde. Der 51-Jährige und seine Frau sind integriert, er engagiert sich in der Flüchtlingspolitik und seine Söhne sind „deutscher als deutsch“, sagt er. Eigentlich eine glückliche deutsch-afghanische Familie. Wenn da nicht die Ereignisse in seiner früheren Heimat wären. 47 Verwandte aus seiner weit verzweigten Familie hat er in den letzten Jahren dort bereits verloren
